Wahlergebnis

von Judith Schomaker

Jetzt ist es amtlich, Sie haben gewählt! Nein, hier geht es nicht um das Ergebnis der aktuellen Bundestagswahl, sondern um die Wahl Ihrer zukünftigen Trauringe! Wir haben Sie gefragt, aus welchem Material Sie sich Ihre Trauringe wünschen, das überraschende Resultat:

Platz 1 mit 52 Prozent der Stimmen geht an Palladium. Gold (23 Prozent), Weissgold (26 Prozent) und Platin (20 Prozent) konnten mit ihrem Ergebnis wenig überzeugen. Aber auch der Trend hin zu einem Materialmix für Eheringe zeichnet sich deutlich am Umfrageergebnis ab, so haben 19 Prozent der Voting-Teilnehmer hierfür abgestimmt. Die übrigen 14 Prozent konnten sich jedoch noch nicht für ein konkretes Material entscheiden, vielleicht hilft alldenen diese Abstimmung ein wenig bei der Wahl der künftigen Eheringe.

Der gute, alte, schimmernde Goldring scheint seine besten Zeiten längst hinter sich gelassen zu haben. Galt früher der silbrige Glanz (wie beim Weissgold, Platin, Palladium oder Silber) als unedel, so hat sich die Einstellung hier grundlegend geändert. Erlaubt ist, was gefällt und zum eigenen Stil passt. Gerne darf es dann auch ein Materialmix sein, wobei Gold- und Silberglanz tabulos miteinander kombiniert werden.

In Zeiten, wo die Wirtschaftkrise gnadenlos zuschlägt und viele auf gute, aber günstige Qualität nicht verzichten wollen, wartet Palladium mit seinen zahlreichen Vorteilen auf. Seine silberweisse Farbe wirkt exklusiv und sehr edel, ist gegenüber reinen Platinringen wesentlich günstiger und glänzt durch sein geringeres Gewicht mit hervorragenden Trageigenschaften.

Im Gegensatz zu Gold oder Weissgold behält das Palladium auch nach Jahren seinen metallischen Glanz und läuft nicht an. Nicht zuletzt überzeugen Trauringe aus Palladium auch durch ihre Hautverträglichkeit. Während viele Schmuckmetalle geringe Nickelanteile (kann oftmals auch mit Kobalt verunreinigt sein) in der Legierung aufweisen, gilt Palladium als unbedenklich in der Allergieliste.

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