Verrückte Eheringe

von Judith Schomaker
"I do" von Sakurako Shimizu

"I do" von Sakurako Shimizu

Ziemlich verrückte Dinge kommen oft aus Japan. Erinnern wir uns nur einmal an das Tamagotchi, das aus Japan stammenden virtuelle Haustier oder diverse andere Elektronik-Spielereien, die so ungewöhnlich sind, dass wir beim Anblick oftmals nur mit dem Kopf schütteln. Ungewöhnlich ist auch die Idee des Japanischen Künstlers Sakurako Shimizu, allerdings geht es hier nur im entferntesten Sinn um Elektronik. Er stellt Eheringe mit dem ganz besonderen, persönlichen Etwas her.

"I do" von Sakurako Shimizu

"I do" von Sakurako Shimizu

Der in Brooklyn lebende Shimizu hat den Begriff „persönlicher Trauring“ ganz neu definiert. Wer DEN individuellen Trauring sucht, der ist bei Shimizu genau richtig, denn neben der silbernen und ziemlich außergewöhnlichen Schmuck-Kollektion für seine Ausstellung, fertigt er auch vergoldete Einzelstücke für Heiratswillige, die auf der Suche nach dem besonderen Ehering sind. Schallwellen helfen ihm dabei, einen Ring zu kreieren, der garantiert ganz außergewöhnlich und dazu höchst persönlich ist.

Sein Schmuck basiert auf der optischen Darstellung von Geräuschen, im Falle der Eheringe aus dem schönen „Ja, ich will“ des Partners. Da jeder einzelne Ton seine ganz eigene Wellenform besitzt, wenn er graphisch sichtbar gemacht wird, entsteht ein Unikat par excellence. Diese Wellenform fräst Shimizu dann in den Ring – fertig ist der Schallwellen-Ehering mit der ganz besonderen Note.

Neben individuellen Eheringen entstehen bei dem pfiffigen Japaner aber auch andere Schmuckstücke mit den unterschiedlichsten Geräuschen. Etwa Broschen, Ketten, Ohrstecker oder Armbänder, in die Shimizu von Glockenklang bis schallendes Gelächter einfräst. Wie wäre es zum Beispiel mit einer Kette aus der optischen Darstellung eines herzhaften Gähnens des Partners? Eine Idee, die nicht nur außergewöhnlich und individuell ist, sondern zudem auch noch optisch ansprechend umgesetzt wurde!

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