Trauringmode hat sich geändert!

von Alexander König

Langweilige goldene Eheringe, wie sie einst unsere  Großeltern voller Stolz trungen, sind heute längst nicht mehr „in“.  Im Wandel zur „modernen“ Zeit hat sich auch die Trauringmode deutlich geändert. Auffallende Designs, Außen- und Seitengravuren, extravaganter Steinbesatz und nicht zuletzt Materialkombinationen, die eine auffallende Farbmischung ergeben, sind vermehrt in den Auslagen der Trauringanbieter zu finden. Obwohl dem Trauring immer mehr Individualisierung widererfährt, gibt es in Sachen Materialwahl kaum ein gängigeres als Gold. Goldene Eheringe sind nach wie vor „in“, allerdings kommen sie heute längst nicht mehr so schlicht daher, wie noch vor wenigen Jahrzehnten. Der Ring aus Rotgold in extravaganter Form, der steinbesetzte Weißgoldring oder das schlichte Gelbgoldpendant mit auffallender Außengravur – bei den Trauringen zählt: erlaubt ist, was gefällt. Natürlich muss bei so viel Individualität auch der Geldbeutel mitspielen, doch wie die Ehe auch, ist der Ehering eine Bindung fürs Leben und wird vielfach auch entsprechend gewählt. So passt er sich mehr und mehr dem persönlichen Lebensstil seines Trägers an und wird immer mehr zum Schmuckobjekt. In diesem Zusammenhang gewinnt der Solitär aus Gold, sei es als Ehering, Verlobungs- oder Trauring, wesentlich mehr Eigenschaften als modisches Accessoire, ohne dabei jedoch die tiefe Tradition des Traurings zu sehr zu vernachlässigen. Noch immer gilt der Trauring als das Symbol der Hochzeit. Ohne Anfang und ohne Ende steht er für die Zusammengehörigkeit zweier Liebenden bis in die Ewigkeit. Und was für ein Material könnte hierfür besser geeignet sein, als das edelste der Materialien: Gold.