Gedanken vor dem Trauringkauf

von Judith Schomaker
Wilde Eheringe

Wilde Eheringe

Anders, als die Hochzeitsgarderobe sollten Eheringe Idealerweise ein Leben lang getragen werden können und müssen daher von entsprechender Qualität sein. Bei der Auswahl der künftigen Trauringe liegen die Kriterien also nicht „nur“ bei der ansprechenden Optik, sondern müssen auch Tragekomfort und Haltbarkeit darstellen.

Ein Ring fürs Leben – im wahrsten Sinne des Wortes. Er muss sich zum festlichen Outfit ebenso gut machen, wie zu Jeans und T-Shirt, muss jahrelanges, tägliches Tragen vertragen, sich bequem der Anatomie des Fingers anpassen und natürlich von zeitloser Schönheit und besonderer Kostbarkeit sein. Keine leichte Aufgabe, die ein Ehering zu erfüllen hat und dennoch ist die Auswahl gigantisch. Um sich im Dschungel der Trauringe zurecht zu finden und schnell auf den persönlichen Trau(m)ring zu stoßen, sollten sich angehende Eheleute schon vor dem Kauf einige Gedanken zu ihren gewünschten Ringen machen.

Zunächst ist sicherlich die Kostenfrage zu klären. In welchem Preisrahmen sollen und dürfen sich die künftigen Eheringe bewegen? Früher waren die Ringe sehr schlicht, in der Regel kam hier fast ausschließlich Gelbgold zum Einsatz – heute wird vermehrt auf Extravaganz, raffinierte Gravuren und ein Höchstmaß an Schick gesetzt – das hat seinen Preis. Aus dieser Frage ergibt sich fast nahtlos die nächste: Welche und wie viele Steine sollen den Ehering zieren – und ist das überhaupt gewollt? Sollen vielleicht erst später Steine aufgebracht werden, etwa zum 10 Jahrestag? Auch die Frage der Gravur sollten sich Brautpaare vor dem Besuch eines Juweliergeschäfts überlegen. Innengravur oder extravagante Außengravur, Schrifttyp und –größe und natürlich der entsprechende Text. Achtung – nicht überall ist eine Außengravur möglich!

Und wie steht es mit dem gewünschten Material? Gibt es Allergien oder soll eine nachträgliche Änderung der Weite möglich sein? Der Ring wird ein Leben lang getragen, entsprechend ändert sich mitunter auch der Finger von Trägerin oder Träger. Im Vorfeld sollte daher unbedingt ein Gedanke daran verschwendet werden, ob der Trauring irgendwann in der Breite geändert werden können muss. Dies ist bei der Materialwahl unbedingt zu beachten, denn bei einigen Materialien lässt sich der Ring im Nachhinein nicht mehr in der Weite ändern. Nicht zuletzt muss auch der Zeitpunkt geklärt sein, wann die Ringe fertiggestellt sein müssen – schließlich sind sie einer der Hauptakteure vor dem Altar.

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