Fairer Trend: Öko-Trauringe

von Judith Schomaker
Eheringe der Schmuckmanufaktur Jan Spille

Schmuck-Trauringe: Jan Spille

Kaum jemand macht sich beim Trauringkauf Gedanken um das, was im Hintergrund der Trauringproduktion abläuft. Zwar sind die ökologisch und sozialen Aspekte bei der Schmuckherstellung in letzter Zeit öfter in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt worden, doch was tatsächlich hinter dem künftigen Trau(m)ring steckt, verblasst häufig in der Vorfreude auf die bevorstehende Hochzeit.

Foto: Oköfairetrauringe aus der Schmuckmanufaktur Jan Spille Besonders goldene Eheringe sind von dieser Kritik betroffen. Der Einsatz von Quecksilber und Zyanid bei der Produktion des kostbaren Metalls, sowie der hohe Energieverbrauch und die oftmals fragwürdigen Abbaubedingungen des Goldes sollten dabei zum Nachdenken anregen. Einige Hersteller haben hierauf bereits reagiert und bieten ihren Kunden traumhafte Eheringe aus umweltschonenden Recyclingsystemen oder sozial und ökologisch gerechten Minen an. Die Herkunft des kostbaren Rohstoffs kann so jederzeit nachvollzogen werden, Rohstoffe aus Kinderarbeit und menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen werden nicht verwendet. Stattdessen konzentrieren sich die Trauringhersteller auf eine enge und faire Zusammenarbeit von Händlern und Minenarbeitern – für ökologisch faire Trauringe.

Trauringe: Atelier Dosch

Trauringe: Atelier Dosch

Der Kreativität und Gestaltungsmöglichkeit von Öko-Trauringen tut dieses Vorgehen dabei keinen Abbruch. Sowohl klassische, als auch außergewöhnliche Eheringvarianten und spezielle Kundenwünsche werden berücksichtigt. Ebenso wie beim Gold, wird auch bei der Verarbeitung von Diamanten auf eine ethische Fairness gesetzt und Diamanten ausschließlich aus konfliktfreien Friedensgebieten bezogen. Man sieht den Eheringen den Öko-Trend zwar nicht an, spürt aber dennoch ihre Ausstrahlung und das ganz konfliktfrei!

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