Eine Ausstellung für Verliebte

Kay Eppi Nölke: Grasringe und in Gold gegossener Grasring
Natürlich stehen auch Eheringe und Partnerringe im Blickpunkt dieser Ausstellung, denn gerade die Zweisamkeit passt perfekt in das Motto PAARWEISE und hat zahlreiche Designer zu ganz neuen Möglichkeiten inspiriert. Ringe von ganz besonderer Ausstrahlung sind die Idee, denen die Schmuckdesigner hier nachgekommen sind.
So gibt es den „gute Zeiten – schlechte Zeiten“ Ehering aus einem 100 Gramm Gold Stück. Für die „guten Zeiten“ werden die Eheringe aus dem Goldstück herausgearbeitet. Der ausgesägte Rest bleibt dann für die „schlechten Zeiten“ übrig, ähnlich wie bei einem ausgestochenen Plätzchenteig.
Eine Geste der besonderen Art verspricht wiederum das Trauring Paar aus einem Stück. Die Eheringe sind auch nach dem Schmieden noch miteinander verbunden. Zum Tragen muss dieses „Eins“ erst in zwei einzelne Trauringe gebrochen werden, wobei die Bruchstelle erhalten bleibt und immer an die Zusammengehörigkeit erinnert.
Andere Designer sehen diesen symbolischen Akt der Zusammengehörigkeit darin, dass erst beide Trauringe zusammen ein Ganzes ergeben. So offenbaren sie beispielsweise durch ineinanderpassende Vertiefungen oder kleine Symbole erst dann ihre Zugehörigkeit, wenn sie zusammengelegt werden.







